AUSBILDUNG ABGESCHLOSSEN –
WO WIRD SIE ANGERECHNET?

Nach deiner Ausbildung kannst du dich weiterqualifizieren.
Die Ausbildung zum Automatenfachmann/-frau wird bei folgenden Berufsbildern angerechnet:

Weiterbildung wird in der Automatenwirtschaft großgeschrieben. Präventionsschulungen gehören zur Pflicht, darüber hinaus werden viele Schulungsprogramme in der Welt der Automaten angeboten. Der Berufsabschluss Automatenfachmann ist übrigens staatlich anerkannt und kann als Basis für ein Studium angerechnet werden

Staatlich geprüfte/r Techniker/in (Fachrichtung Elektrotechnik oder Mechatronik)

Nach der Ausbildung zum Automatenfachmann/-frau musst du noch zwei Jahre arbeiten, um für die Weiterbildung zugelassen zu werden. Diese wird u.a. von Fachschulen für Technik angeboten und ist eine sog. Aufstiegsweiterbildung. Das bedeutet, dass die Qualifizierungsstufe höher wird und dass dir die Tür zur nächsten Verantwortungsstufe im Betrieb geöffnet wird.

Die Weiterbildung dauert ca. 2400 Stunden (entspricht 60 Wochen), und kann in Vollzeit, Teilzeit oder über ein Fernstudium absolviert werden. Je nach gewählter Stundienform dauert die Weiterbildung zwischen 2 und 4 Jahre. Bei vielen Fachschulen ist die Weiterbildung kostenlos, es entstehen aber Prüfungsgebühren zur Zulassung zum Staatsexamen.

Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in

Wie beim staatlich geprüften Techniker musst du hier nach der Ausbildung zum Automatenfachmann/-frau noch ein Jahr arbeiten, um für die Weiterbildung zugelassen zu werden. Diese wird u.a. von Fachschulen für Wirtschaft angeboten und ist eine sog. Aufstiegsweiterbildung. Das bedeutet, dass die Qualifizierungsstufe höher wird, und dass dir die Tür zur nächsten Verantwortungsstufe im Betrieb geöffnet wird.

Auch hier dauert die Weiterbildung ca. 2400 Stunden (entspricht 60 Wochen), und kann in Vollzeit, Teilzeit oder über ein Fernstudium absolviert werden. Je nach gewählter Stundienform dauert die Weiterbildung zwischen 2 und 4 Jahre. Bei vielen Fachschulen ist die Weiterbildung an sich kostenlos, es entstehen aber Prüfungsgebühren zur Zulassung zum Staatsexamen.

KEINEN BERUFSABSCHLUSS? DAS HOLEN WIR NACH!

Die Externenprüfung bietet erfahrenen Berufspraktikern ohne Berufsabschluss die Chance, einen anerkannten Berufsabschluss zu erhalten, ohne vorab eine Ausbildung absolviert zu haben. Die Prüfung vor der IHK ist die selbe wie bei der normalen Ausbildung.

Durch den Vorbereitungskurs bei einem Bildungsträger (z.B. TÜV Rheinland Akademie / AMMedia) werden die Inhalte der Ausbildung in verkürzter Zeit geschult, um den Erfolg bei der Prüfung sicherzustellen.

Die Automatenwirtschaft bietet seit 2014 die Möglichkeit der Externenprüfung, rund 200 Branchenmitarbeiter konnten so in 13 Monaten einen Berufsabschluss erlangen.

FACHKRÄFTE FÜR AUTOMATENSERVICE RÜSTEN AUF!

Seit 2008 gab es zwei eigenständige, speziell auf die Anforderungen der Branchen zugeschnittene Ausbildungsberufe: den Automatenkaufmann/ -frau und die Fachkraft für Automatenservice.

2015 wurde der Beruf modernisiert: die zweijährige Ausbildung „Fachkraft für Automatenservice“ wurde aufgelöst, dafür bekam der Beruf „Automatenfachmann/-frau“ mit der nun dreijährigen Ausbildung eine zusätzliche Spezialisierung.

Damit die „Fachkräfte für Automatenservice“ auf dem Arbeitsmarkt nicht benachteiligt sind, bietet Die Deutsche Automatenwirtschaft Ihnen die Möglichkeit, den Abschluss zum Automatenfachmann auf unterschiedliche Wege zu erreichen. Ob klassisch über die Berufsschulen oder durch brancheninterne Maßnahmen, es gibt mehrere Lösungen, um berufsbegleitend den marktaktuellen Abschluss zu erreichen!

LUST AUF STUDIUM?

Die Deutsche Automatenwirtschaft plant in Kooperation mit der Fachhochschule Weser Bergland die Entwicklung eines brancheneigenen Studiengang. Die BWL-Grundausrichtung wird an einerFachspezialisierung im Glücksspielbereich gekoppelt und an die Bedürfnisse der Branche angepasst.

Darüber hinaus bieten viele große Unternehmen die Möglichkeit des dualen Studiums in verschiedenen Fachrichtungen.

WEITERE ENTWICK­LUNGS­MÖGLICH­KEITEN

Schulungen, Seminare und Workshops

Um deine Kenntnisse in deinem Beruf zu vertiefen, bzw. um deine Fachkenntnisse aufzubauen, gibt es viele Möglichkeiten. Die Unternehmen und Verbände der Unterhaltungs- und Glücksspielbranche und der Vendingbranche bieten eine ganze Reihe an Schulungen, Fachseminare und Workshops an.

Ausbilderschein

Eine weitere Möglichkeit nach der Ausbildung ist, selber Ausbilder zu werden. Den Ausbilderschein (sog. Ausbildung der Ausbilder, AdA) kannst du u.a. bei einer IHK absolvieren. Dafür brauchst du entweder:

  • eine abgeschlossene Ausbildung in einem Automatenberuf oder
  • einschlägige Berufserfahrung oder
  • mehrjährige Berufserfahrung in einem artverwandten Beruf oder
  • ein Studium mit angemessener Berufspraxis

Der Beruf im Ausland

Der Ausbildungsabschluss Automatenfachmann/-frau ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und in Frankreich anerkannt. Nach deiner Ausbildung kannst du also ohne Probleme Berufserfahrung im Ausland sammeln,… oder sogar ganz auswandern!

AWI-AUSBILDUNGS-HOTLINE
030 / 24 08 77 66