Die perfekte Bewerbung für deinen Ausbildungsplatz

Die perfekte Bewerbung für deinen Ausbildungsplatz

Um Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse kommst du bei deiner Bewerbung nicht herum. Doch keine Panik: Ein paar schlechte Noten kannst du mit einer guten Bewerbung ausgleichen.

 

Die Voraussetzungen sind keine riesige Hürde: Für die Ausbildung sind ein Hauptschulabschluss und das nötige Interesse das A und O. Alle Infos dazu findest du übrigens hier.

 

In diesem Artikel findest du Hilfe für dein Anschreiben, aber auch eine Checkliste, mit der du durch das Bewerbungsverfahren gut abgesichert durchkommst!

Die perfekte Bewerbung für deinen Ausbildungsplatz

Das Anschreiben – zeige, wer du bist!

Das Anschreiben passt auf eine DIN A4-Seite. Im Schreibprogramm und im Netz findest du perfekte Vorlagen dafür. Kontrolliere, dass der Betrieb und der Name deiner Ansprechperson richtig geschrieben sind.

Im Fließtext erzählst du dann knapp und ansprechend, wofür du dich bewirbst und warum dort. Zeige, dass du dich informiert hast.

Jetzt erkläre: Warum willst du die Stelle eigentlich? Welche Erfahrungen bringst du mit? Wenn du mit Geschwistern gerne Maschinen reparierst oder dein Lieblingsfach Technik ist, dann schreibe das. All das vermittelt ein ehrliches Bild von dir – und das erhoffen sich der Personalchef oder die Personalchefin!

Kleiner Tipp: Nutze als Hilfe gerne unseren Matching-Test! In der Auswertung findest du gute Bausteine für dein Anschreiben!

Die perfekte Bewerbung für deinen Ausbildungsplatz

Der Lebenslauf – alles, was du bis jetzt gelernt hast

Im Lebenslauf listest du Qualifikationen und Schulabschlüsse in einer Tabellenform auf. Oben setzt du ein professionell gemachtes Bewerbungsbild. Auch wenn dies nicht mehr Pflicht ist, kommt es doch noch bei vielen Unternehmen besser an. Investiere in das Foto, oft übernimmt das Jobcenter sogar die Kosten. Übrigens: Wenn du freundlich lachst, sagt das nur Gutes über dich aus.

Anschließend nennst du persönliche Daten: vollständiger Name und Anschrift. Das Geburtsdatum ist wegen des Jugendschutzes in der Branche sehr wichtig.

Im weiteren Verlauf trägst du deine Schulbildung ein. In einen extra Abschnitt notierst du Praktika und andere außerschulische Projekte. Nenne auch Fremdsprachen und Fertigkeiten am PC.

Kleiner Tipp: Vielleicht hast du schon unseren DIY-Artikel gelesen und einen Automaten selbst gebaut? Das könnte einen guten Eindruck machen, wenn du es in deiner Bewerbung erwähnst!

Wirklich alles richtig? Gib` die Bewerbung in den Check-up!

Am Ende kopierst oder scannst du aktuelle Zeugnisse. Lege auch Bescheinigungen über Sprachkurse oder ehrenamtliche Jobs dazu.

Vielleicht trainierst du jeden Sonntag mit Kindern Fußball? Ab damit in deine Bewerbungsmappe! Solltest du keine Bescheinigungen haben, rufe dort an und bitte um eine Bewertung oder eine Bescheinigung.

Jetzt bist du fast fertig: Bevor du deine Unterlagen zusammenstellst und in die Bewerbungsmappe heftest, gib´ sie deinen Eltern, dem Lieblingslehrer oder der Lieblingslehrerin zur Kontrolle. Wenn du eine elektronische Bewerbung abschickst, dann unterschreibe das Anschreiben, scanne es ein und erzeuge pdf-Dokumente aller Unterlagen, die du dann zusammenführst und versendest.

Die perfekte Bewerbung für deinen Ausbildungsplatz
Die perfekte Bewerbung für deinen Ausbildungsplatz

Das Vorstellungsgespräch – deine Chance!

Deiner Ausbildung zum Automatenfachmann oder zur Automatenfachfrau steht nun nicht mehr viel im Wege – nur das Vorstellungsgespräch. Aber kein Wunder bei dieser Bewerbung: Du wurdest eingeladen. Natürlich bist du aufgeregt, aber auch Chefs und Chefinnen wollen dich nur kennenlernen.

Bist du zurückhaltend? Besonnen? Dynamisch? Ein Technikfreak? Ein Bastler? Welche Stärken und Schwächen hast du? Ein Bewerbungsgespräch ist keine Prüfung – es ist ein Kennenlernen für beide Seiten.

Deshalb bereite jedes Bewerbungsgespräch gut vor und überlege dir: Was will ich in der Ausbildung erreichen? Und warum gefällt mir dieser Betrieb so gut? Übe vorher mit Freunden und Familie das Vorstellungsgespräch – und zwar vom Anklopfen an die Wohnzimmertür bis hin zum Händedruck bei der Verabschiedung. So antwortest du selbstsicher auf Fragen, sprichst gleichmäßig und ruhig. Lege dir selbst Fragen zurecht und zeige, dass du interessiert bist.

 

Stimmt die Chemie? Dann klappt´s auch mit der Ausbildung!

Denk´ daran: Dem Personalchef ist es weniger wichtig, dass du gute Noten hast. Er will erfahren, ob die Chemie stimmt. Möchtest du wirklich eine Ausbildung zum Automatenfachmann oder zur Automatenfachfrau absolvieren? Bist du bereit, dich weiterzuentwickeln?

Weitere Infos zur Bewerbung und hilfreiche Tipps für den Dresscode findest du im Netz. Checke zuvor, welches Outfit das richtige ist.

Nun liegt es an dir – zeige, dass du als Auszubildender zum Automatenfachmann oder zur Automatenfachfrau vorankommen willst!

Checkliste: Das Anschreiben

  • max. eine DIN A4 Seite
  • Betrieb und Name der Ansprechperson kontrollieren
  • Warum möchstest du die Stelle?
  • Welche Erfahrung bringst du mit?
  • Unterschrift

Checkliste: Lebenslauf

  • in Tabellenform
  • Bewerbungsfoto ist keine Pflicht aber oft ein Plus
  • Schulbildung, Praktika, Projekte und ehrenamtliche Tätigkeiten chronologisch eintragen
  • Fremdsprachen und PC-Kenntnisse listen
  • Alle Bescheinigungen beilegen

Check-up!

  • Eltern und/oder Lehrer um Kontrolle und Feedback bitten

Checkliste: Vorstellungsgespräch

  • zu Hause üben
  • es ist ein Kennenlernen, keine Prüfung!
  • Typische Fragen vorbereiten
  • Dresscode beachten
  • Unterlagen mitbringen
  • Pünktlich sein
  • Interesse zeigen

Du möchtest noch mehr Tipps? 

Im  FAQ findest du zusätzliche Informationen!

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